Strompreise taumeln: 4 Anlässe weshalb sich ein Versogerwechsel rentiert
| | | | | |

Strompreise taumeln: 4 Anlässe weshalb sich ein Versorgerwechsel rentiert

Einige Energieversorger steigern derzeitig ihre Strompreise, wieder andere reduzieren sie: Darum dringend deine Lieferbedingungen des Versorgungsvertrags bewerten und Angebote vergleichen. Die Chance ist aussichtsreich, nun zum echtem Ökostrom zu wechseln und damit die Ziele zum Klimaschutz zu unterstützen.

Wer seinen Strom derzeitig aus der Grundversorgung bekommt oder schon seit längerer Zeit nicht mehr den Energieversorger ausgetauscht hat, kann durch einem Austausch gewinnen und zeitgleich die Energiewende stärken. Einzelheiten dazu in diesem Beitrag.

Hier geht’s sofort zum Strompreisvergleich*

Es gibt wenigstens 4 Anlässe, weshalb es sich heute rentiert, rasch den Stromversorger auszutauschen:

Deshalb wird Strom teurer, auch wenn so viel grüne Energie erzeugt wird

1. Andere Versorger sind billiger

Nach den enormen Höchstpreisen in 2022 haben sich die Strompreise entspannt. Gegenwärtig kann man Neuverträge für Tarife unterhalb 30 Cent je kWh vereinbaren:

Gemäß Verivox* steht der mittlere Strompreis für Neukunden derzeitig bei rund 29 Cent pro kWh (Stand Februar 2025). Zahlreiche Anbieter stellen eine reduzierte Preisgarantie für 1 Jahr bereit.

Dagegen stehen die Preise in der Grundversorgung (also in der Regel die örtlichen Stadtwerke) und alte Vereinbarungen häufig noch weit darüber. Für Bestandskunden steht gemäß Verivox der mittlere Strompreis bei fast 36 Cent (Stand Februar 2025). Abhängig davon, was du gegenwärtig zahlst, kannst du durch einem Versorgertausch eine Menge Geld einsparen*.

Dazu eine Modellrechnung:

Hat dein Haushalt einen jährlichen Strombedarf von 3.200 kWh, dürftest du mit einem Übergang (ausgehend von 36 Cent je kWh) auf einen Ökostrom-Tarif von 30 Cent je kWh rund 192 Euro jährlich einsparen.

PremiumÖkostromversorger, welche die Energiewende tatkräftig nach vorne bringen, präsentieren momentan Tarife ab rund 31 Cent pro kWh. Gehst du aus der Grundversorgung (36 Cent je kWh) dorthin, hast du immer noch eine jährliche Ersparnis von fast 160 Euro.

Hier geht’s sofort zum Ökostrom-Preisvergleich*

Photovoltaik: Die Neuregelungen für die Einspeisevergütung

2. Du kannst dein Sonderkündigungsrecht einsetzen

Hinweis 1: Wenn dein Stromanbieter die Preise reduziert oder steigert, hast du ein Sonderkündigungsrecht. Es zahlt sich aus, dieses einzusetzen, wenn Ökostromversorger entgegen einer Preisreduzierung deiner Grundversorgung im Verhältnis weiterhin noch billiger sind.

Ökostromanbieter vergleichen
Werbung*

Hinweis 2: Wer Strom vom regionalen Grundversorger (meistens Stadtwerke) bekommt, hat gemäß Bundesnetzagentur ausnahmslos eine Kündigungsfrist von lediglich 2 Wochen einzuhalten.

Ökostromanbieter Grünwelt Energie jetzt auch auf VERIVOX

3. Billigen Strom kannst du dir heute schon sichern

Durch eine umgestaltete Zuweisung der Netzentgelte zum Jahresbeginn haben sich diese in einigen Gebieten erhöht, in anderen dagegen reduziert. Weil die Versorger diese Kosten weiterreichen, können auch die Steigerungen oder Reduzierungen der Strompreise lokal verschieden sein.

Bisher ist noch nicht sicher, auf welche Weise sich die Strompreise in 2025 und 2026 fortentwickeln. Auf der einen Seite treibt die kostspielige Netzumgestaltung die Preise in die Höhe.

Netze müssen sich an erneuerbare Energien, E-Autos und Wärmepumpen sowie die Ausweitung der WasserstoffErzeugung angleichen. Auf der anderen Seite beabsichtigen viele politische Parteien, die Strompreise zu verringern.

Wenn du Bedenken hegst, die Strompreise könnten sich nach wie vor erhöhen, kannst du heute bereits den Übergang zu einem billigeren Versorger vereinbaren, selbst wenn dein gegenwärtiger Vertrag noch aktiv ist. Bei zahlreichen Versorgern kannst du schon Verträge für 6 Monate in der Zukunft, zu den derzeit gültigen Bedingungen, vereinbaren.

Stromtarife 2025: Starke Ersparnis für Nutzer Erneuerbarer Energien

4. Mit Ökostrom tatkräftig die Energiewende fördern

Gemäß derzeitigen Angaben stand die Quote der Erneuerbaren an der Stromproduktion in Deutschland 2024 bei 62,7 Prozent, die Quote am Bedarf bei fast 56 Prozent.

Das heißt aber doch, dass nach wie vor weniger als 50 Prozent des Stroms den klassischen Energiequellen entstammen (vorrangig Gas und Kohle).

Die Menge an Strom aus erneuerbaren Energien erhöht sich beharrlich. Doch von der Zielvorstellung der Bundesregierung, im Jahr 2030 dann 80 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren zu erzeugen, sind wir noch meilenweit entfernt.

Zwar stellen mittlerweile überwiegend sämtliche Versorger auch „grüneEnergie zur Verfügung, aber zahlreiche verharren nach wie vor in der Gas– und Kohleverbrennung.

Ebenfalls sind viele Stadtwerke in Deutschland noch mit Gas– oder Kohlekraftwerken verbunden. Lediglich durch den Übergang zu echtem Ökostrom kannst du tatsächlich die Energiewende und den Klimaschutz befördern

Neue Tarifregeln beim Strom ab 1. Januar 2025

Wann ist Ökostrom tatsächlich Öko?

EchterÖkostrom wird nicht nur durch erneuerbare Energien erzeugt, sondern unterstützt ebenso die Ausbreitung dieser Energiequellen.

Das bedeutet, der Versorger kauft nicht einfach nur Strom, der gleichgültig wo (häufig in Skandinavien) durch Wasser, Sonne, Wind oder sonstigen erneuerbaren Energieträgern hergestellt wurde.

Sondern er investiert selber in die Erweiterung von Windrädern, Solaranlagen* etc. Das kann er durch Zertifikate unter Beweis stellen. Identifizieren kannst du solche PremiumÖkostrom-Versorger an den Labels Grüner Strom und ok-power / ok-power-plus.

Was kostet eine Solaranlage
Werbung*

(Mit Angaben utopia.de/ratgeber/19.02.2025)

Ähnliche Beiträge

3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert