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Smart Meter Neuerungen: Kunden von Preiserhöhungen geschockt

Neue Energiegesetze lassen die Ausgaben für Smart Meter ansteigen. Kunden müssen bald mehr Geld bezahlen. Was heißt das nun für die deutsche Energiewende?

Die Energiewende gewinnt an Tempo, aber für eine Menge Haushalte wird es teurer. Neue Gesetze wollen den Einbau intelligenter Stromzähler (Smart Meter) vorantreiben. Aber die Ausgaben dafür erhöhen sich, und das erregt Missbilligung. Was bedeuten diese Vorhaben und was heißt das für Endkunden?

Stromzähler Tausch: Was nutzen Smart Meter den Kunden?

Smart Meter: Die Zukunft der Strombemessung

Im EU-Vergleich geht der deutsche Rollout von Smart Metern nur schleppend voran. Während Schweden und Italien schon vollständig ausgerüstet sind, haben in Deutschland lediglich 2 Prozent der Haushalte einen digitalen Stromzähler.

Smart Meter sollen behilflich sein, den Strombedarf wirtschaftlicher abzulesen und zu lenken. Ein bedeutender Nutzen: Die Werte werden heutzutage nicht mehr manuell abgelesen sondern selbsttätig übertragen.

Verpflichtung ab 2025: Wer muss wechseln?

Haushalte, die über 6.000 kWh jährlich konsumieren, müssen ab 2025 zu einem Smart Meter wechseln. Bis 2032 sollen sie im ganzen Land installiert sein.

Die neuen Bestimmungen sind ein Teilbereich des Rollout-Konzepts der Bundesregierung, die eine Nutzung deartiger Geräte drastisch beschleunigen möchte. Aber der Weg dorthin ist nicht ganz unproblematisch.

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Kosten explodieren: Was Kunden erwartet

Mit den letzten Beschlussfassungen erhöhen sich die Kosten für die Verwendung und Installation von Smart Metern. Die Höchstpreise wurden angehoben.

Haushalte mit einem Bedarf von über 6.000 kWh im Jahr vergüten jetzt 40 Euro pro Jahr, anstelle der früheren 20 Euro. Für Haushalte mit einem Bedarf von über 20.000 kWh jährlich erhöhen sich die Kosten von 90 auf 110 Euro pro Jahr.

Aus freien Stücken teilnehmende Anwender haben Einmalkosten von 100 Euro zu erwarten, was eine drastische Steigerung im Verhältnis zu den füheren 30 Euro ausmacht.

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Missbilligung an den neuen Vorschriften

Diese Preisseigerungen lösen Missbilligung aus. Gemäß „merkur.de“ erklärt Jutta Gurkmann von der Verbraucherzentrale: „Enorme Kosten brauchen auch Beipflichtung.“ Auch Matthias Martensen (Energieversorger Ostrom) äußert sich frustriert:

Die einmal anfallenden Installationskosten dermaßen dramatisch anzuheben könnte von den Haushalten falsch verstanden werden.“

Die Missbilligung wendet sich hauptsächlich gegen die Strapazierung von Konsumenten ohne steuerbare Verbrauchseinrichtungen (Wärmepumpen oder Solaranlagen*).

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Die Aufgabe der Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat erstaunlicherweise die Gelegenheit, die Höchstpreise anzugleichen, wenn sie es für erforderlich ansieht. Das dürfte zukünftig noch zusätzliche Veränderungen zur Folge haben. Es muss abgewartet werden, ob das tatsächlich zum Vorteil der Konsumenten passiert.

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Fazit

Für die Energiewende ist die Etablierung von Smart Metern ein bedeutender Meilenstein. Aber die sich erhöhenden Kosten dürften die Anerkennung dieser Technik aufs Spiel setzen.

Zahlreiche Haushalte fragen sich, ob der Nutzen die Zusatzausgaben begründet. Die nächste Zeit wird klarmachen, ob die neuen Vorschriften wirklich eine nachhaltigere und wirtschaftlichere Energieversorgung bewirken oder ob sie hauptsächlich die Konsumenten strapazieren.

(Mit Angaben merkur.de und www.business-punk.com/29.01.2025)

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