Risikolebensversicherung: 90 Prozent Tarife wenigstens „sehr gut“
Das Analysehaus Morgen & Morgen hat sein derzeitiges Rating der Risikolebensversicherungen* vorgelegt. Das Niveau der Tarife verharrt nach wie vor auf hohem Level.
Den aktuellen Höchstrechnungszins von 1,0 Prozent verwendet allerdings keineswegs jede Versicherung.
Im gegenwärtigen Rating von Morgen & Morgen bekommt die Mehrzahl der Risikolebensversicherungen* die Beurteilung „sehr gut„. Hierfür haben die Experten alles in allem 150 Tarife genauer unter die Lupe genommen.
Davon bekommen 113 Verträge die bestmögliche Beurteilung „ausgezeichnet“ mit 5 Sternen (fast 75 Prozent). 22 Tarife wurden mit „sehr gut“ bzw. 4 Sternen benotet (fast 15 Prozent). Damit bewerten die Experten 90 Prozent der Tarife als wenigstens mit „sehr gut“.
Lediglich 15 Tarife erhalten mit 3 Sternen ein „durchschnittlich“. Die Benotungen „sehr schwach oder „schwach“ wurden nicht ausgeteilt.
Schon seit 2022 gibt es nach den Aussagen von Morgen & Morgen keine 2- oder 3-Sterne-Tarife mehr.
Nur die Hälfte der Gesellschaften geht von 1,0 Prozent Zinsen aus
Das Analysehaus hat auch durchleuchtet, bis zu welchem Grad die Versicherer den auf 1,0 Prozent erhöhten Höchstrechnungszins verwenden. Generell dürfen die Gesellschaften bekanntlich den vergleichbaren Versicherungsschutz nun zu geringeren Versicherungsbeiträgen bereitstellen.
Gemäß Morgen & Morgen verwendet aber bei weitem nicht jeder Versicherer den aktuellen Zinssatz: Nur knapp die Hälfte der Gesellschaften geht von dem höheren Rechnungszinssatz aus und bietet ihre Versicherungsscheine somit im Mittel um 6 Prozent billiger an.
Außerdem sind schwächere Tarife gar nicht mehr auf dem Markt zu finden, decken die Experten auf. Im Gegenzug gebe es zunehmend Premium–Tarife mit erweiterten Möglichkeiten wie einer zeitverzögerten Anhebung des Versicherungsbetrags ohne wiederholte Überprüfung der Gesundheit oder einer vorverlegten Leistung bei beträchtlicher Erkrankung.
(Mit Angaben www.check24.de/21.02.2025)