Rentner zahlen ab März mehr: Wechsel der Krankenkasse kann clever sein
Inhaltsverzeichnis
- Ab März könnte die Rente niedriger werden: Einsparung durch Austausch der Krankenkasse ist clever
- Spitzen-Rentner dürften durch Austausch ihrer Krankenversicherung rund 450 Euro jährlich einsparen
- Der ausführliche Renten-Berater
- Geringere Rente aufgrund teurerer Kassenbeiträge: Übersicht stellt machbare Einsparung beim Wechsel dar
Ab März 2025 bekommt der eine oder andere Ruheständler weniger Rente überwiesen. Die zunehmenden Beiträge zur Krankenkasse sind die Ursache dafür. Eine Tabelle macht deutlich, wie viel Geld Rentner durch einen Wechsel der Krankenkasse sparen können.
Zahlreiche Leute haben ab März eine geringere Rente. Denn ab März 2025 müssen sie in der Tat teurere Beiträge an die gesetzliche Krankenversicherung entrichten – wenn ihre Krankenkasse den Zusatzbeitrag angehoben hat.
Abhängig von der Krankenkasse ist er unterschiedlich teuer. Der mittlere Beitragssatz steht bei 2,5 Prozent. Eine Menge Versicherungsnehmer dürfen dann jährlich bis zu 1.120 Euro berappen.
Ab März könnte die Rente niedriger werden: Einsparung durch Austausch der Krankenkasse ist clever
Wenn die Krankenkasse den Zusatzbeitrag teurer macht und die Rente geringer wird, können Versicherungsnehmer das Sonderkündigungsrecht beanspruchen.
Binnen einer Dauer von 2 Monaten dürfen sie ihre Krankenversicherung zum Ende des Monats beenden. Bei einem Krankenkassen-Wechsel würden sie dadurch wieder mehr Ruhegeld bekommen.
Ein Austausch der Krankenversicherung dürfte eine Einsparung von bis zu 847 Euro jährlich bewirken, informierte T-Online.de mit Bezug auf eine Verivox–Untersuchung.
Voraussetzung dafür ist der Übergang von einer Krankenkasse mit einem Zusatzbeitrag von 4,4 Prozent zu einer Kasse mit 1,84 Prozent.
Die Werte geben allerdings den Höchstwert im Bereich der Beitragsbemessungsgrenze eines mittleren Einkommens von 5.512,50 Euro im Monat an. Bis zu diesem Einkommen müssen Beiträge abgeführt werden. Alles was darüber hinausgeht, ist von Beiträgen befreit.
Spitzen-Rentner dürften durch Austausch ihrer Krankenversicherung rund 450 Euro jährlich einsparen
Nur der geringste Teil der Rentenbezieher dürften sich in dieser Region tummeln. Die bestmöglichen Renten in Deutschland liegen in der Region 3.734,40 Euro.
Im Übrigen trifft das lediglich auf eine winzige Anzahl von Leuten zu. 2023 hatten nur 81 Rentner wenigstens 50 Versicherungsjahre mit im Durchschnitt 1,8 Entgeltpunkten. Daraus ergab sich eine Rentenhöhe von 3.538,80 Euro im Monat.
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Um in die Bereiche der Beitragsbemessungsgrenze zu gelangen, wäre ergänzend zum Rentenbezug eine Nebentätigkeit erforderlich.
Für die Spitzen-Rentner mit 3.538,80 Euro würde sich eine Einsparung von knapp über 450 Euro einstellen. Hierbei ist ebenso ein Krankenkassen–Austausch von einer Krankenversicherung mit einem Zusatzbeitrag von 4,4 Prozent hin zu einer Kasse mit einem Beitragssatz von 1,84 Prozent die Basis.
Geringere Rente aufgrund teurerer Kassenbeiträge: Übersicht stellt machbare Einsparung beim Wechsel dar

In Deutschland steht die mittlere Rente hingegen bei 1.543 Euro monatlich. Bei einem exemplarischen Wechsel zwischen den Krankenkassen mit einem Zusatzbeitrag von 4,4 hin zu 1,84 Prozent dürften diese 237 Euro jährlich einsparen.
Wer eine Rente in Höhe von 1.769,40 Euro (= Standardrente laut DRV) bekommt, dürfte gemäß Verivox-Untersuchung bis zu 272 Euro einsparen.
Bei einem Austausch der Krankenversicherung sollten Rentenbezieher aber nicht allein den Zusatzbeitrag im Blick haben. Abgesehen von der Grundversorgung gibt es Abstufungen beim Leistungsumfang.
(Mit Angaben www.merkur.de/wirtschaft/05.02.2025)
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