Hacker bietet Daten von "über 20 Millionen" ChatGPT-Anwendern zum Kauf an
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Hacker bietet Daten von „über 20 Millionen“ ChatGPT-Anwendern zum Kauf an

Auf einer Darknet-Plattform versichern CyberKriminelle, dass sie massenweise LoginAngaben von ChatGPT-Usern geklaut hätten. Ein Hacker mit dem Namen „emirkingprahlte gegenüber der Plattform GbHackers damit, dass er „über 20 Millionen Zugangsdaten zu OpenAI-Accounts“ gestohlen habe.

Im Darknet wollte er ihre Passwörter und E-Mail-Adressen zu Geld machen. Sollten sich derartige Bekanntgaben bewahrheiten, wäre das ein beträchtliches Datenleck.

Einen wirklichen Cyberangriff konnte OpenAI bisher aber nicht bestätigen. „Wir haben bislang keine Anzeichen dafür, dass dieses Vorgehen im Zusammenhang mit einer Bloßstellung von OpenAI-Systemen stehe“, erklärte OpenAI in einer Stellungnahme gegenüber Decrypt. Man nehme das zwar nicht auf die leichte Schulter, aber es gebe momentan keine Gewissheit für ein Sicherheitsleck bei OpenAI.

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Lediglich eine Täuschung?

Ein Redakteur von Daily Dot hat mittlerweile eine Stichprobe der im Darknet in Erscheinung getretenen, angeblichen Anwenderdaten exakter untersucht und darin unbrauchbare E-Mail-Adressen entdeckt.

Ansonsten ist „emirking“ in der Hacker-Szene unbekannt. Wie Heise kommentiert, machen Cyber-Kriminelle im Darknet öfters unrichtige Aussagen. Dadurch wollen sie Beachtung auf sich ziehen oder potenzielle Käufer kobern.

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Dagegen zählt OpenAI, was die Abschirmung von Anwenderdaten angeht, nicht gerade zu den vorbildlichsten Unternehmen. So konnte schon 2024 ein Hacker Zutritt zur firmeneigenen Slack-Kommunikation von OpenAI erlangen, wo er Einzelheiten zur KIWeiterentwicklung bei OpenAI absaugte.

2023 konnten weitere Cyber-Kriminelle Angaben von OpenAI-Nutzern abziehen – hier war die Ursache dafür ein simpler Bug.

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(Mit Angaben futurezone.at/digital-life/09.02.2025)

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