Gesetzliche Krankenkassen beenden die Installation der E-Patientenakten
Die gesetzlichen Krankenkassen haben die Installation der neuen elektronischen Patientenakten (ePA) beendet.
Die Kassen haben bis zum 12. Februar 2025 zusammen insgesamt 70.463.456 derartige Akten eingerichtet, informiert der GKV-Spitzenverband. „Nun sind in der Praxis sämtliche gesetzlich Versicherte mit ihrer ganz eigenen ePA ausgerüstet„, erläutert die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Doris Pfeiffer.
Außen vor blieben nur diejenigen Versicherungsnehmer, die dem widersprochen hätten, „in diesen Fällen wird dann keine E-Patientenakte installiert„, so Pfeiffer weiter.
Sie bezeichnete die ePA als „Meilenstein in Richtung Digitalisierung des Gesundheitssektors und eine riesige Möglichkeit, die Betreuung der Leute einschneidig aufzuwerten„.
In der elektronischen Patientenakte sollen verschriebene Arzneimittel, Arztbriefe, Befunde und weitere Gesundheitsangaben an einer Stelle gespeichert werden.
Für die fast 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland wird sie ab Mitte Januar 2025 selbsttätig eingerichtet. Versicherungsnehmer dürfen bei ihren Krankenkassen auch zeitverzögert Widerspruch einlegen. Dann wird die ePA mit sämtlichen Einträgen gelöscht.
(Mit Angaben www.n-tv.de/13.02.2025)
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