Gaspreise explodiert: Energie ist fast 30 Prozent teurer als 2021
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Gaspreise explodiert: Energie ist fast 30 Prozent teurer als 2021

In Deutschland läuft die Energiekrise nach wie vor auf Hochtouren. Weiterhin müsssen Familien erheblich mehr ausgeben als vor 4 Jahren.

Doch sind nicht sämtliche Energiearten gleichermaßen betroffen, wie eine Untersuchung belegt. Ein Rückgang zum Vorkriegslevel ist dagegen nicht abzusehen.

In Deutschland vergüten Familien 3 Jahre nach Anfang des russischen Eroberungskriegs gegen die Ukraine im Mittel 31 Prozent zusätzlich für Energie als in 2021.

Das bestätigt eine Untersuchung des Vergleichsportals Verivox*. Demzufolge muss eine mittlere Familie mit 3 Personen momentan 5.407 Euro jährlich für Energie ausgeben, 2021 waren es lediglich 4.121 Euro.

Für die Familie wurde eine Öl– oder Gaseizung* mit einem Wärmeverbrauch von 20.000 kWh pro Jahr, ein Strombedarf von 4.000 kWh und eine Fahrstrecke von 13.300 km (Verbrenner-Auto) vorausgesetzt. Familien, die Wärmepumpen oder Fernwärme nutzen, wurden nicht einbezogen.

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Ausgaben fürs Heizen im Mittel um 61 Prozent teurer

Die Ausgaben fürs Heizen seinen extrem in die Höhe gegangen. Sie hätten sich bei Erdgas im Mittel um 74 Prozent verteuert.

„Neben den teurer gewordenen Ausgaben für den Einkauf erhöhen angestiegene Gasnetzentgelte und die angehobene CO2Gebühr auf fossile Brennstoffe die Preise nachträglich“, informiert Verivox.

Der Gaspreisindex für Haushaltskunden der Bundesnetzagentur äußert eine übereinstimmende Dimension. Folglich erhöhte sich für Bestandskunden der Indexwert von Januar 2021 bis Januar 2025 um 76 Prozent.

Heizölpreise seien um fast 35 Prozent in die Höhe gegangen, legt die Beurteilung weiterhin offen. Zumal mehr Familien mit Gas* anstatt mit Öl heizen, seien die mittleren Ausgaben fürs Heizen zusammen um 61 Prozent teurer geworden.

Ebenso müssten Autofahrer mehr berappen. So seien für Diesel die Preise ab 2021 um 21 Prozent und Benzin um 15 Prozent angehoben worden. „Im Mittel müssen Autofahrer für Treibstoff 17 Prozent mehr bezahlen.“

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Strompreise erhöhten sich um 17 Prozent

Die Ausgaben für Strom erhöhten sich im Mittel um 17 Prozent. Ursachen hierfür seien hauptsächlich die angestiegenen Netzentgelte und Ausgaben für den Einkauf der Energieanbieter.

Der Strompreisindex für Haushaltskunden der Bundesnetzagentur erklärt auch hier eine übereinstimmende Dimension. Folglich erhöhte sich für Bestandskunden der Indexwert von Januar 2021 bis Januar 2025 um knapp 14 Prozent.

Ein Rückgang auf den Stand der Energiekosten von vor Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine ist momentan nicht absehbar„, informierte Thorsten Storck, Verivox-Energiefachmann.

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Im Hinblick auf erneut teurer gewordene Preise im Großhandel, verteuerter Netzkosten und angehobener CO2Preise sei besser zu erwarten, dass sich die Energiekosten nach wie vor erhöhen würden.

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(Mit Angaben ntv.de, chr/dpa, www.n-tv.de/wirtschaft/22.02.2025)

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