Gasheizungen 2025: Böse Nachrichten für Haushalte die mit Gas heizen
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Gasheizung 2025: Böse Nachrichten für Haushalte die mit Gas heizen

Die Heizperiode neigt sich langsam dem Ende zu und trotzdem erhöhen sich die Gaspreise in Deutschland weiterhin. Gleichwohl sind die Gasspeicher spürbar geringer aufgefüllt als in den Jahren zuvor.

Es ist zu vermuten, das die nächste Winterszeit demzufolge extrem teuer werden kann. Und so kannst du dich davor absichern.

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Gaspreise erhöhen sich weiterhin

Die gegenwärtigen Angaben geben durchaus Anlass zur Besorgnis: Die Gasspeicher in Deutschland sind lediglich zu 32 Prozent aufgefüllt.

Das ist eine bisher nie dagewesene geringe Zahl für diese zu Ende gehende Winterzeit. Im Verhältnis dazu: Von 2017 bis 2021 waren die Gasspeicher im März mit knapp 42 Prozent aufgetankt.

Die EURichtlinie, die Gasspeicher bis November zu 90 Prozent aufzufüllen, wird wohl auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben. Daraus ergeben sich enorme Effekte.

Für gewöhnlich fangen Stadtwerke im Frühjahr/Sommer damit an, billiges Gas anzuschaffen. Die Gasspeicher sollen entsprechend aufgefüllt werden, damit das Gas im nächsten Winter zu einem geringeren Preis angeboten werden kann.

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Aufgrund der andauernden teuren Preise dürfe das 2025 komplizierter werden. Anders als üblich erhöhen sich nach der Heizperiode die Gaspreise momentan nach wie vor. Das löst Verlangsamungen bei der Beschaffung aus.

Wer eine Gasheizung im Einsatz hat, muss erwarten, dass die Heizkosten im Winter 2025/26 teurer werden. In Deutschland ist zwar die Menge der Gasheizungen* rückläufig, aber Millionen Haushalte heizen weiterhin mit Gas. Auf sie dürfte in der Winterzeit ein unerwartet kostspieliges Geschenk warten (Basis: Spiegel).

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Was kannst du machen?

Wenn du dich auf den nächsten Winter vorbereiten willst, solltest du einen Gastarif mit Preisbindung vereinbaren.

Der Preis, der dir dann für 1 oder 2 Jahre in Rechnung gestellt wird, ist feststehend und darf nicht ungebremst erhöht werden. Kontolliere genau deine Vertragsbedingungen und führe einen kostenlosen Preisvergleich im Internet durch.

Warum ist der Gaspreis so hoch?

Die Ursachen für die hohen Gaspreise sind komplex: Deutschland ist immer mehr von teurem Flüssiggas (LNG) abhängig, als parallel dazu bedeutende Gasleitungen außer Betrieb genommen wurden.

Die Gasspeicherumlage hat sich in kürzester Zeit von anfänglich 59 Cent auf inzwischen fast 3 Euro je Megawattstunde (MWh) erhöht.

Ebenfalls lassen Kapitalanleger die Gaspreise in die Höhe schnellen, während Investmentfonds auf sich erhöhende Preise spekulieren und damit das Marktgeschehen beeinträchtigen. Derzeit ist eine Erholung gegenwärtig noch in weiter Ferne.

Gaspreise 2025: Berliner zahlen 124 Prozent mehr als vor dem Ukrainekrieg

(Mit Angaben www.giga.de/tech/18.03.2025)

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