Finanzspritze: Millionen Rentenbezieher kriegen Konto mit ein paar tausend Euro
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Finanzspritze: Millionen Rentenbezieher kriegen Konto mit ein paar tausend Euro

Würdest du nicht auch gerne in die Rente starten und vom Staat ein Konto mit 36.000 Euro überreicht bekommen? Und exakt das beabsichtigt nun die deutsche Politik. Außerdem soll dieser Betrag für Rentenempfänger auch noch steurbefreit sein.

Einerlei, wie die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag am 23. Februar ausgeht: Sämtliche 4 großen Parteien wollen an der gesetzlichen Altersgrenze von 67 Jahren festhalten. Weiterhin wollen sie die Rente wenigstens konstant halten.

Außerdem sollen Rentenempfänger nach 45 Arbeitsjahren nach wie vor ohne Abschläge in die Rente starten können. Aber da existiert noch ein zusätzlicher Schlachtplan.

Rentenempfänger sollen ein Konto vom Staat bekommen, auf das die Bundesregierung schon im Laufe der Schulzeit einbezahlt. Und den Betrag kriegen Rentner dann noch steuerbefreit.

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Rentenbezieher: Konto vom Staat mit 36.000 Euro

Zahlreiche Parteien bauen neben der staatlichen Rente zusätzlich auf eine private Altersversorgung*, damit Rentenbezieher nachher mehr Geld zur Verfügung haben, als etliche Rentenempfänger zurzeit.

Die CDU will hierbei auch finanziell mithelfen und bereits für Kinder eine staatlich unterstützte „Frühstart-Rente“ ans Laufen bringen. Und das sieht der Plan vor:

Für jedes Kind (6 Jahre) richtet der Staat ein Konto ein und überweist darauf monatlich 10 Euro. Beim Erlangen der Volljährigkeit erhält man vom Staat dieses Konto. „Wer das machen würde hätte mit dem 18. Lebensjahr schon 2.100 Euro auf seinem Konto“, erläutert Friedrich Merz (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

Hierbei kalkuliert er mit einem machbaren jährlichen Ertrag (Rendite) von 6 Prozent. Ohne diesen Ertrag käme man wenigstens auf 1.440 Euro.

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Belässt man dieses Geld dann bis zum Rentenstart (67 Jahre) auf dem Bankkonto, kämen für Rentenempfänger ohne zusätzliche Einzahlungen dann 36.000 Euro zusammen. Wer dann als Volljähriger weiterhin selber noch 10 Euro monatlich einbezahlt, würde am Schluss bei über 70.000 Euro landen.

Eine erfreuliche Summe für Ruheständler. Wichtig dabei: Bis zum Rentenstart sollen die Erträge steuerbefreit sein und das Geld soll auf dem Konto wie bei Riester* vor staatlichen Zugriffen abgeschirmt sein.

Wer nach Vollendung des 18. Geburtstags anstelle 10 Euro dann 50 Euro monatlich einbezahlt, dürfte so nach der CDU-Kalkulation mit 6 Prozent pro Jahr Ertrag am Schluss eine Summe von rund 200.000 Euro erzielen.

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In einer App nachschauen, wie viel Geld auf dem Konto liegt

In der Realität könnte das dann so aussehen: „Kinder kriegen, wie damals mit dem Sparbuch, eine spezielle Kontonummer und können per App immer nachschauen, welcher Betrag sich in der Frühstart-Rente bereits angehäuft hat“, informiert Merz. „Bei rund 700.000 Kindern pro Jahrgang kostet das den Staat (für jeden Jahrgang) dann 7 Millionen Euro pro Jahr“, betont Merz.

Das summiert sich selbstverständlich während der Zeitspanne auf. Doch das wäre auf jeden Fall billiger als ständig ansteigende Zuwendungen des Bundes für die Rentenversicherung.“ Des Weiteren regt die CDU an: Rentenbezieher sollen 2.000 Euro monatlich steuerbefreit hinzuverdienen dürfen.

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(Mit Angaben www.inside-digital.de/31.01.2025)

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