E-Auto: Bei Lidl und Kaufland wird Schnellladen günstiger
Beim Discounter wird Aufladen billiger – wenigstens bei Lidl und Kaufland. Die veränderte Preisgestaltung bewirkt bei DC-Ladesäulen eine Kosten-Senkung von 48 auf 44 Cent je kWh.
Bei den Ultraschnellladern mit einer Kapazität ab 150 Kilowatt macht sich der Preisrückgang noch spürbarer bemerkbar – von 65 auf 47 Cent je kWh. Bei den AC–Ladesstationen bleibt der Preis mit 29 Cent je kWh nach wie vor unverändert.
Diese Preisangleichung ergibt sich aus dem Ausbauvorhaben des Unternehmens: Kaufland hatte bis Ende 2024 schon mehr als 500 Schnellladestationen eingerichtet. Gegenwärtig haben über 340 Kaufland-Filialen Ladepunkte.
Ladeinfrastruktur für mehr Kundenservice
Das Aufladen wird über die Kaufland–App abgewickelt, die nach Bestätigung der Konto-Verbindungsangaben sowie die Inbetriebnahme von Kaufland Pay die Verwendung erlaubt.
Kunden dürfen unter dem Menü-Hinweis E-Mobilität ihre bevorzugte Ladesstation aussuchen und das Aufladen sofort in Gang setzen.
Für Anwender ist wichtig, dass bei der Nutzung von Ladekarten weiterer Anbieter deren Roaming-Bedingungen gültig sind, was erhöhte Kosten auslösen kann. Die Verwendung der Kaufland-App ist die bequemste und billigste Möglichkeit.
Diese Weiterentwicklung dürfte einen bedeutenden Schub zur Bewältigung einer der größten Hindernisse bei der Elektro-Mobilität geben: die häufig teureren Kosten für Strom an öffentlichen Ladesstationen gegenüber dem Laden daheim.
Hauptsächlich für Leute ohne heimische Wallbox dürfte diese Preisreduzierung die Anziehungskraft der E-Mobilität erhöhen.
Die Preisangleichung bei Kaufland dürfte ebenfalls auch bei sonstigen Anbietern hohe Aufmerksamkeit erzeugen und eventuell eine erweiterte Bereitschaft hin zu konkurrenzfähigen Kosten im Segment der öffentlichen Ladeinfrastruktur bewirken.
(Mit Angaben www.golem.de/news/05.02.2025)