Aus für Windows-10-Updates: Linux-Distributionen als Ersatz

Aus für Windows-10-Updates: Linux-Distributionen als Ersatz

Im Oktober 2025 bekommt Windows 10 zum letzten Mal (gratis) Sicherheits-Updates, ab Novemer 2025 fallen sie bei diesem Betriebssystem weg. Wer das OS verwendet, hat dadurch ein riesiges Problem: Aufgrund fehlender aktueller Updates entstehen bei der Plattform Sicherheitslücken, wodurch Schadprogrammen (Malware) dann Tür und Tor geöffnet wird.

Was kannst du machen? Ein kostenloser Wechsel zu Windows 11 ist plausibel, das System garantiert die Verfügbarkeit von Updates bis 2031. Allerdings scheitern viele Computer an den vergleichsweise hohen Systemvoraussetzungen, besonders angesichts der CPU und TPM (Trusted Platform Modul; bestimmter Sicherheitschip, der in PCs und weiteren Elektrogeräten eingebaut ist, um elementare Sicherheitsanforderungen für die Hardware zur Verfügung zu stellen).

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Es gibt aber Möglichkeiten, um den Systemvoraussetzungen von Windows 11 auszuweichen. Das Werkzeug „Rufus“ ist dabei beispielhaft zu erwähnen. Ansonsten liefern XML-Antwort-Dateien, die man per Web-App „Schneegans“ erzeugt und auf einen Windows-11-Setup-Stick kopiert, hier einen Ausweg.

Aber nicht ein jeder hat dabei ein wohliges Gefühl, die Windows-11-Voraussetzungen einfach zu umgehen. Zum Beispiel weil sich Major-Release-Feature-Updates, die für Windows 11 jedes Jahr auftauchen, sich bei einer derartigen Vorgehensweise nicht problemloss installieren lassen. Als Option bietet sich ein Wechsel zu Linux an: Das ist ein Kernel, also das Herzstück eines Betriebssystems.

Es gibt davon viele ableleitete Distributionen (Betriebssysteme), die Windows 10 ohne Weieres austauschbar machen. Eine Beschäftigung mit diesem Thema bleibt dir aber nicht erspart. Aber es gibt auch Linux-Distributionen für Neulinge, welche die Einarbeitung leicht machen.

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So sind sie in Bezug auf Handhabung und Oberfläche Windows 10 relativ ähnlich. Linux ist vorwiegend kostenfrei und beinhaltet ebenfalls Gratis-Updates. Wenn du ein neues Linux nutzt, sollten sich dann auch zuverlässig Patches auf deinem Computer installieren lassen.

Empfehlung: Lade dir verschiedene in Betracht kommende Linux-Distributionen herunter und kopiere deren ISO-Dateien auf einen mit Ventoy eingerichteten Multi-Boot-USB-Stick. Damit fährst du anschließend deinen Rechner hoch und probierst dann die Betriebssysteme in „Echtzeit“ aus Un das ganz ohne ein Setup durchführen zu müssen.

Damit stellst du fest, ob sie überhaupt zu deiner Hardware passen. Gleichzeitig gewöhnst du dich an die Bedienung. Das Betriebssystem, welches dir am besten gefällt, installierst du am Ende auf deinem PC. Entweder als Austausch oder aber mit der Dual-Boot-Alternative zusätzlich zu Windows 10 auf einer separten Partition (Einteilung).

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Tipp: Benutze für den Download unterschiedlicher Linux-Systeme einen Download-Manager, weil der – z.B Free Download Manager – das Downloaden extrem schneller macht.

Es ist anzuraten, vorab eine Datensicherung (Backup) zu machen. Dazu eignet sich Aomei Backupper. Du kannst ebenso den Ashampoo Backup Pro 25 verwenden. Damit kannst du in Problemsituationen Linux wieder löschen und die vorherige Windows-10-only-Rechner-Installation erneut aufbauen.

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Linux Mint (Cinnamon und Mate)

Es gibt unterschiedliche Linux-Distributionen, welche du optional zu Windows 10 einsetzten kannst. Dieser Beitrag beschränkt sich auf den Top-Vorschlag „Linux Mint„: Das beruht auf dem popuären Ubuntu, ist jedoch klassicher und ähnlich wie Windows 10 zu handhaben. Dieses Betriebssystem hat z.B ein gängiges Startmenü; bei Ubuntu fehlt das.

Linux Mint steht in verschiedenen Varianten zum Herunterladen zur Verfügung, so etwa Cinnamon und Mate mit genau diesen Oberflächen-Stilrichtungen (Desktops). Je nach Interesse musst du je OS-Variante ein ISO-File downloaden.

Windows 10: Ab Oktober 2025 keine Updates mehr

(Mit Angaben www.computerbild.de/artikel/25.01.2025)

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