Altersvorsorge: Rentenangst bei Frauen stärker als bei Männern
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Altersvorsorge: Rentenangst bei Frauen stärker als bei Männern

Die meisten Deutschen schätzen Frauen als wirtschaftlich häufig benachteiligter ein als Männer. Genau das belegt eine neue VerivoxErhebung.

Hauptsächlich beim Einkommen, beruflicher Entwicklung sowie Rentenanwartschaft bestehen enorme Differenzen. Außerdem machen sich knapp 50 Prozent der Frauen Sorgen um ihre Rentenhöhe.

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Angst vor Altersarmut ist bei Frauen extrem ausgeprägt

Frauen haben signifikante Probleme zu bewältigen, dazu gehören häufig geringere Einkommen, eine größere Quote an der Teilzeitbeschäftigung und lange andauernde Ausfallzeiten für die Familienbetreuung“, informiert Sandra Vollmer, Verivox-Geschäftsführerin „Diese Schieflagen machen sich gerade auch im Alter bemerkbar.“

Knapp 48 Prozent der Frauen beurteilen ihre persönliche Altersabsicherung als unzureichend oder sogar als miserabel.

Weitere 12 Prozent bezweifeln, ob sie im Rentenalter überhaupt wirtschaftlich ausreichend versorgt sind. Allein 40 Prozent der Frauen erwarten, dass sie mit ihrem Altersruhegeld einigermaßen zurechtkommen werden. Bei Männern sind es 58 Prozent.

Alles in allem befürchten 76 Prozent der Deutschen wirtschaftliche Abstriche im Ruhestand. Frauen rechnen dabei öfters mit dramatischen Einschränkungen als Männer (32 Prozent gegenüber 26 Prozent).

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Idealere Eckpunkte als Ausweg?

Um die wirstschaftliche Ausgewogenheit aufzuwerten, sehen Frauen im Wesentlichen 3 Apsekte:

  • Anpassungsfähigere Arbeitszeitmodelle (59 Prozent)
  • Stärkere gesetzliche Richtlinien für Lohnparität (61 %)

Um im Alter wirtschaftlich besser versorgt zu sein, sollten Frauen, wenn es geht so früh wie möglich, ihre wirtschaftliche Lage überprüfen und selber Altersvorsorge betreiben*“, so Sandra Vollmer.

Ein ehrlicher Dialog über Geldmittel, in einer Partnerbeziehung und im Familien– und Frewundesumfeld dürfte behilflich sein, passgenaue Lösungsansätze ausfindig zu machen.

Wirtschaftliche Absprachen in Partnerbeziehungen dürften z.B. eine Gegenleistung für Care-Tätigkeiten ermöglichen und damit eine Abschaffung der Absicherungslücke bewirken.

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Zur Verivox-Erhebung:

Für die Erhebung interviewte das Meinungsforschungsinstitut Innofact im Namen von Verivox (Januar 2025) zusammen 1.024 Leute im Internet in einer repräsentativen Umfrage. Die Teilnehmer der Erhebung wurden aus einer ISO-zertifizierten Online-Diskussionsrunde mit fast 500.000 Teilnehmern ausgesucht.

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(Mit Angaben www.versicherungsbote.de/06.03.2025)

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