Essen: E.ON erhöht Strompreise – Kunden sind empört
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Wer bei E.ON in Essen einen Stromvertrag abgeschlossen hat, hat ab dem 1. Februar 2025 eventuell steigende Kosten zu erwarten. Darum empfiehlt die Verbraucherzentrale einen Versorgerwechsel*.
Schlechte Nachrichten für zahlreiche E.ON-Kunden in Essen. Wie die Verbraucherzentrale NRW informiert, steigert der Energieanbieter E.ON seine Strompreise im Tarif der Grundversorgung erheblich.
Ab 1. Februar 2025 erhöht sich der Arbeitspreis für 1 kWh Strom von 39,5 Cent auf stolze 43,6 Cent. Die Verbraucherzentrale NRW gibt darum den E.ON-Kunden einen guten Tipp.
Essen: Verbraucherzentrale zu E.ON: „Spätestens jetzt“
Mittlerweile sollte es eigentlich längst in aller Munde sein. Wer bei Gas* und Strom* in der Grundversorgung landet, berappt im Verhältnis zu weiteren Versorgern viel zu viel.
Desto unverständlicher ist das Ergebnis einer Untersuchung, welche die Verbraucherzentrale NRW bekannt gemacht hat. Demzufolge nutzen 25 Prozent der deutschen Haushalte Stromtarife in der Grundversorgung.
Obgleich die Preise bei anderen Stromanbietern erheblich billiger sind. Nach Aussagen der Verbraucherschützer ist die kWh bei weiteren Versorgern Anfang 2025 bereits für 32 Cent zu bekommen.
„Spätestens jetzt ist der Punkt erreicht, aus der Grundversorgung zu verschwinden, weitere Tarife am Energiemarkt sind erheblich billiger“, betont Anke Müller, Mitarbeiterin Verbraucherzentrale Essen.
Haushalt kann 400 Euro einsparen
Aber welche Einsparung kann man durch einen Versorgerwechsel denn überhaupt erreichen? Anke Müller informiert: „Ein Haushalt mit einem Strombedarf von 3.000 kWh im Jahr kann mit einem Wechsel des Versorgers mehr als 400 Euro einsparen.“
Wer in der Grundversorgung gelandet ist, kann seinen Vertrag binnen der gesetzlichen Kündigungsfrist von 2 Wochen beenden.
Um einen günstigeren Versorger ausfindig zu machen, raten Verbraucherschützer, nicht allein Online Vergleichsportale (z.B. Verivox*, Check24*) mit den Voreinstellungen bedeutsamer Filter zu nutzen. Daneben sei es bedeutsam, den in Frage kommenden Versorger in einer Internetüberprüfung zu beurteilen.
Wenn der in der letzten Zeit unangenehm in Erscheinung getreten ist, würde man im Internet dazu entsprechende Kommentare finden. Verbraucherschützer alarmieren: „Niemand sollte lediglich den Beurteilungen der Online Vergleichsportale glauben.“
(Mit Angaben www.derwesten.de/staedte/25.01.2025)
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