Autokauf: Deutsche werden beim E-Auto zunehmend kritischer
Bei fast 50 Prozent der Deutschen soll das nachfolgende Fahrzeug ein ganz gewöhnlicher Verbrenner sein. Lediglich weniger als die Hälfte würde sich ein reines Elektroauto anschaffen.
Deutschlands Autofahrer wollen den Verbrenner nicht fallen lassen. Bei einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte sagten 53 Prozent aus, als nachfolgendes Auto einen Diesel oder Benziner anschaffen zu wollen.
Immerhin 8 Prozent mehr als im letzten Jahr. Die Quote der beabsichtigten Käufe von Elektroautos erhöhte sich im identischen Zeitabschnitt nur um 1 Prozent auf 14 Prozent.
Gemäß der Untersuchung sind die wesentlichsten Anlässe für Zurückhaltungen die Besorgnis vor einem nicht ausreichenden Aktionsradius und der teure Preis. Ebenfalls wird eine nicht vorhandene Ladeinfrastruktur erwähnt.
Außer Elektroautos und Verbrenner sind auch sonstige Antriebsarten relevant: Für ein Hybrid– und Plug-in- Fahrzeug würden sich fast 20 Prozent der Autofahrer entscheiden.
Die verbleibenden Teilnehmer an der Untersuchung würden sich einer weiteren Antriebsart zuwenden und haben sich noch nicht entschieden.
In Japan gibt es noch weitaus heftigere Kritik an Elektroautos. Lediglich 3 Prozent der Teilnehmer würden sich ein E-Auto anschaffen. 35 Prozent entscheiden sich für einen üblichen Hybrid (kein Stecker).
In China gibt es das größte Interesse an Elektroautos. So fassen 27 Prozent der Teilnehmer die Anschaffung eines Elektoautos ins Auge. Mit 38 Prozent genießen aber auch in China Verbrenner die käftigste Akzeptanz.

(Mit Angaben www.handelsblatt.com/mobilitaet/20.01.2025)
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