100 Gigawatt: Deutschland erzielt Höhepunkt bei installierter Photovoltaik
Seit dem 25. Januar 2025 verbucht das Marktstammdatenregister (MaStR) öffentlich 100 Gigawatt (GW) installierter Photovoltaik–Anlagen*.
100.013.794 Kilowatt-Peak (kWp) verzeichnet das Register seit heute. Die Stromproduktion wird andauernd nachhaltiger und „grüner„.
Die Quote der Balkonkraftwerke an der Photovoltaik verharrt noch unterhalb von 1 Prozent: Am 23.01.2025 übertraf die öffentlich bekannt gegebene Kapazität sämtlicher Balkonkraftwerke in Deutschland den Wert von 700 Megawatt (MW), gemäß MaStR sind es derzeit 701.797 kWp.
Hierbei fallen noch Eigentümlichkeiten ins Gewicht, dass auf jedes registrierte Balkonkraftwerk wenigstens geahnte 5 nicht registrierte Steckersolaranlagen kommen.
So kennt wohl ein jeder einen anderen, der ein Balkonkraftwerk aktiviert hat und es (bis jetzt) nicht angemeldet hat.
Fast 60 Prozent der Energie erneuerbare Energie
Somit haben die Photovoltaik-Anlagen eine ausschlaggebende Quote an der Stromherstellung in Deutschland erzielt. Für 2024 erklärte die Bundesnetzagentur eine Strom-Gesamtproduktion von 431,7 Terrawattstunden (TWh). Davon fielen auf erneuerbare Energiequellen dann 59 Prozent bzw. 254,9 TWh:
Dazu gehören Wasserkraft-, Photovoltaik*- und Windkraft-Anlagen. Aus diesem Grund hat unter den Erneuerbaren die Windkraft den höchsten Stellenwert. Sie leistete 2024 zusammen 137,6 TWh, solare Stromproduktion kam auf Position 2 mit dann 63,3 TWh.
Doch jedes Ding hat zwei Seiten. Die Photovoltaik produziert in speziellen Zeitabschnitten zu viel Strom, was sich für die Stromnetzte als problematisch herausstellt.
Am 15.01.2025 wurde aufgrund dessen eine Befragung von Spezialisten zu beabsichtigten Erneuerungen am Energiewirtschaftsgesetz durchgeführt.
Eines der Zielsetzungen der Veränderungen soll sein, beispielsweise durch den Wegfall der Einspeisevergütung in Zeitspannen negativer Strompreise die Einspeisung durch Betreiber der Anlagen zu einzuschränken.
Am letzten Wochenende gab es regen Diskussionsbedarf rund um das beabsichtigte „Solarspitzengesetz„. Es würde etwa eine Regulierung der Einspeiseleistung über „Hersteller-Clouds“ beabsichtigen. Darüber wird in den Konzepten aber kein Wort verloren.
(Mit Angaben www.heise.de/news/25.01.2025)
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